Sommerfest Nr. 21 lockt mit viel Kurzweil!

Verfasst am: 2019-09-01  •  Autor: Ferdi Seidelt  •  Fotos: Ferdi Seidelt

Sommerfest Nr. 21 lockt mit viel Kurzweil!Sommerfest Nr. 21 lockt mit viel Kurzweil!Sommerfest Nr. 21 lockt mit viel Kurzweil!

Wenn jetzt von reiferen Jahrgängen salopp gesagt wird, dass das Sommerfest des Runden Tisches Rumeln-Kaldenhausen „volljährig“, mithin erwachsen wird, dann lohnt sich ein Blick zurück! Zum 1. Januar 1975 senkte der bundesdeutsche Gesetzgeber die Altersgrenze auf 18 ab.
Dabei ist das Sommerfest spätestens seit seinem Umzug vom AEG-Schulgelände (1999 bis 2007) auf das Areal der Gartenprofis Moldenhauer (ab 2008) ein attraktives Veranstaltungskleinod. „Schuld“ daran ist die heimelige, durchgrünte Anlage des Familienbetriebes Moldenhauer am Sittardweg 17. Und die ehrenamtliche Arbeit der Mitglieder vom „Runden Tisch“. Vorsitzender Ferdi Seidelt: „Wenn es mal ein wenig klemmt – am Bierstand zum Beispiel, dann bitte daran denken, dass die Fete nur durch den selbstlosen Einsatz der Mitglieder so und in dieser Form möglich ist.“
Sommerfest Nr. 21 am Samstag, 7. September, beginnt um 15 Uhr mit einem beliebten Standard. Während indoor der „Förderverein für Mädchen- und Frauenfußball in Duisburg“ zur leckeren Kaffee-und-Kuchen-Tafel lädt öffnen Mitglieder und Freunde des veranstaltenden „Runden Tisches“ ihre Aktionsstände. Traditionell ruft der anstehende Abiturienten-Jahrgang zum Come Together – so mancher Euro wandert in die chronisch leere „Mannschaftskasse“. Die DLRG informiert über ihre wichtigen Aufgaben insbesondere im Bereich der Lebensrettung. Engagiert verdeutlicht das Bienenmuseum die Wichtigkeit seiner Schutzbefohlenen – mittlerweile wird der Bestäubungsleistung von Biene & Co. ehrlicher Respekt gezollt. Auch der gewerbliche Bereich ist vertreten – besonders gut kommt beispielsweise der Aktions- und Mitmach-Stand der Geistfeld-Apotheke an.
Derweil heizen die Männer und Frauen des FC Rumeln-Kaldenhausen den großen Grillstand an – der Erlös kommt der kickenden Jugend zugute. Natürlich haben auch die beiden Food-Profis ihre Delikatessen am Start. Petra Müller-Mehrholz überzeugt stets mit ihren maritimen Mahlzeiten, während Lothar Möbius insbesondere mit seinen leckeren Puten-Tellern brilliert. Doch wo Hunger, da auch Durst.
Publikumsmagnet ist der Cocktail-Wagen GG Tropical von Samy Guneswaran – in der Düsseldorfer Szene ist das Mobil geradezu unverzichtbar. Nicht missen wollen die Gäste die Wein-und-Sekt-Bar von Sabine Heintz und Michael Lehnert. Und während Papa am Bierwagen den einen oder anderen Gerstensaft schlürft, hat Chef-Organisatorin Melanie Moldenhauer für die Kleinen kurzweilige Kinderspiele aufgebaut.
Wenn sich dann der Nachmittag zu Ende neigt (Insider erzählen von einem Überraschungsauftritt), baut Frank, ein absoluter Könner in der DJ-Szene, sein Equipment auf – die abendliche Power-Party kann beginnen...

Zu unseren Fotos (zum Vergrößern bitte anklicken):
1 – Die herrlich durchgrünte Anlage der Gartenprofis Moldenhauer zieht mit ihrer Mischung aus Grün-Schau und Biergarten-Feeling die Menschen geradezu magisch an.
2 – Auch in diesem Jahr wird es wieder schöne Spielmöglichkeiten für die Kinder geben. Traditionell ist die Zeit von 15 bis 18 Uhr ganz auf die Familie ausgerichtet.
3 – Bei den Experten vom Bienenmuseum kann der Naturfreund immer was lernen. Wer weiß schon, dass die „Bestäubungsleistung“ heute ein absolutes Top-Thema ist!


Vortrag „Bauern in Kaldenhausen und Rumeln“!

Verfasst am: 2019-08-27  •  Autor: Ferdi Seidelt  •  Fotos: Archiv

Vortrag „Bauern in Kaldenhausen und Rumeln“!Vortrag „Bauern in Kaldenhausen und Rumeln“!Vortrag „Bauern in Kaldenhausen und Rumeln“!

Wenn es jemanden in Rumeln-Kaldenhausen gibt, der alles, aber auch wirklich alles über Rumeln und Kaldenhausen weiß und darüber atemberaubend kurzweilig erzählen kann - dann ist es Heinz Billen.
Gerne wird der Historiker, Heraldiker und Heimatfreund eingeladen, um hieb- und stichfeste Aussagen zu einem ganz bestimmten Thema zu machen. Für den „Runden Tisch Rumeln-Kaldenhausen“ ist es eine große Freude, in lockeren Abständen „Heimat-Gespräche“ mit Heinz Billen anbieten zu können. Ort des Geschehens ist das Rumelner Kulturspielhaus, das selbst eine bewegte Geschichte hat (Tanzsaal, Turnhalle, Parteizentrale, Kino, Gewerbebetrieb), doch das ist eine eigene Geschichte.
Gleich der Erstling im März 2018 zum Thema „Die innere und äußere Grenzziehung von Rumeln-Kaldenhausen“ ging durch die Decke, ein Zusatzabend musste die überbordende Nachfrage „bändigen“. Im Rahmen der Festwoche Steinkohle „Wir sagen Danke!“ im August 2018 referierte Billen über „Bergbau in Rumeln-Kaldenhausen, Schacht Rumeln 1937 bis 1973“.
Auch in diesem Jahr werden zwei Themen „beackert“. Ein erster „Feierabendbier-Termin“ steigt am Mittwoch, 4. September, 19 bis 21.30 Uhr, im Kulturspielhaus, Dorfstraße 19a. Dann geht es um die ehemaligen und auch noch bestehenden Bauern- und Gutshöfe, die die Dörfer Kaldenhausen und Rumeln insbesondere prägten. Aufgelockert wird der Vortrag von historischem Bild- und Kartenmaterial.
Heinz Billen: „Begleiten Sie mich auf meiner Zeitreise durch die Bauernorte Kaldenhausen und Rumeln. Da gab es eine Phase der Leibeigenschaft, die dann ein freies Bauerntum in der Dorfgemeinschaft wurde. Ich berichte vom Alltag, von der Arbeit auf dem Hof und den Feldern. Ich zeige auf Höfe, Häuser, Scheunen, Backhäuser und insbesondere auf die Rumelner Mühle im Weiler Hochfeld, die als damals größte Turmwindmühle schnell zum Wahrzeichen von 'Rumolohon' wurde und im 19. Jahrhundert genossenschaftlich betrieben wurde.“
Der Eintritt in Höhe von fünf Euro kommt der kulturellen Arbeit des Kulturtreffs Alte Dorfschule Rumeln zugute. Tickets gibt es in der Freien Musikschule Rosenberger-Pügner, bei Klatt Reisen, in der Apotheke am Geistfeld und bei Optik Peerebooms. Ein Abend für alle, die mehr über ihren Heimatort wissen möchten.
Um einmal zu verdeutlichen, wie intensiv unser Doppel-Ort von der Landwirtschaft geprägt wurde, eine kleine, gut gemeinte, wohl aber nicht vollständige Auswahl an Bauernhöfen (alphabetisch sortiert): Benger (Ste­mes)/Düsseldorfer Straße, Benger/Heideweg, Berns/Moerser Straße, Bösch/Böschhof, Bonert/Ackerstraße, Bringsken/Auf dem Hastert, Bruckschen/Rheinhausener Straße, Damschen/Moerser Straße, de Vries/ ­Hoch­feldstraße, Dimmers/Sittardweg, Franzen/Kapellener Straße, Ger­hards/Traarer Straße, Görtz/Düsseldorfer Straße, Götzen/Friemersheimer Straße, Gohres/Dorfstraße, Großterlinden/Dorfstraße, Grotepaß/Aubruchsgraben, Halfmann/Dorfstraße, Heckmann-Peter, -Dietz/Dorfstraße, Heck­schen/­Frie­mers­heimer Straße, Höfels/Moerser Straße, Höffkes/Traarer Straße, Hülsen (Rölt­gen)/Rheinhausener Straße, Hülsen (Ten Needen)/Dorfstraße, Hülsen/Ziegeleistraße, Kroppen/Leutfeldstraße, Krüsmann/Volkesberg, Kru­ken/­Rhein­hausener Straße, Kuckes (Hostermann)/Düsseldorfer Straße, Kuckes (Kampen)/Dorfstraße, Küpper/Sittardweg, Liesen-Rühland/Moerser Straße, Loh­beck/Feldstraße, Luhnen/Düsseldorfer Straße, Mörters/Dorfstraße, Olefs/Dorfstraße, Opgen­ort/Düsseldorfer Straße, Otten/Düsseldorfer Straße, Paschmann/Dorfstraße, Passmann/Friemersheimer Straße, Passmann/Friemersheimer Straße, Prüssmann/Aubruchsgraben, Roßmann/Aubruchsgraben, Samanns/Dorf­straße, Sauels/Traarer Straße, Schneider/Düsseldorfer Straße, Schra­pers/­Dorfstraße, Schreiber/Schwafheimer Straße, Schroer-Arnold/Moerser Straße, Schroer-Peter/Kapellener Straße, Schroers/Dorfstraße, Schrooten-Gerd/ Leutfeldstraße, Schrooten-Lehnhoff/Schwafheimer Straße, Schüren/Aubruchsgraben, Schüren/Dorfstraße, Schüren-Hinkelmann, zuvor Schüren, Schrooten, Daniels/­Dorf­straße, Schürmann/Karrenweg, Sührig (Gohres)/Düsseldorfer Straße, Schwarz/Friemersheimer Straße, Vaasen/Dorfstraße; Vom Eyser/­Potmannstraße, Westerfeld/Sittardweg und Wassenberg (Preuth, von Nyvenheim, Steinbrink)/Giesenfeldstraße

Zu unseren Fotos (zum Vergrößern bitte anklicken):
1 – Eine der wenigen landwirtschaftlichen Anlagen, die es heute noch in Rumeln-Kaldenhausen gibt, ist der Bauernhof Bruckschen an der Rheinhausener Straße.
2 – Der nicht aufhaltbare Strukturwandel in Rumeln-Kaldenhausen kannte kein Pardon - das Bauernhaus Damschen an der Moerser Straße wurde 1972 abgerissen.
3 – Die Gebäude des Bauernhofs Grotepaß am Aubruchsgraben zeugen von einer arbeitsreichen Vergangenheit, heute wird der Hof nicht mehr bewirtschaftet.
4 – Der überaus stattliche Bauernhof Hülsen (Röltgen) im S-Kurven-Bereich der Rheinhausener Straße fiel Anfang der 70er Jahre dem Bagger zum Opfer.
5 – Der Bauernhof Kuckes (Kampen) an der Dorfstraße hatte eine Scheune, in der später der für Rumelner Verhältnisse große Supermarkt Sonnenschein untergebracht war.
6 – Dieses Bild zeigt hinten den Bauernhof Lohbeck an der Feldstraße, vorne die Schüren-Hinkelmann-Wiese mit den Kühen, rechts hinten ist das Fördergerüst von Schacht Rumeln zu sehen.
7 – Der traditionsreiche Bauernhof Schüren-Hinkelmann (Wohnhaus) an der Dorfstraße; Sohn Erhard hat heute seinen Hof hinter Knüfelmann, Sohn Gerd ist Landwirt in Kapellen.
8 – In Rumeln gab es, am heutigen Mühlenweg, eine „anfahrbare“ Turmwindmühle. Aufgrund ihres schlechten baulichen Zustandes wurde sie 1968 gesprengt.

Vortrag „Bauern in Kaldenhausen und Rumeln”! Vortrag „Bauern in Kaldenhausen und Rumeln”! Vortrag „Bauern in Kaldenhausen und Rumeln”! Vortrag „Bauern in Kaldenhausen und Rumeln”! Vortrag „Bauern in Kaldenhausen und Rumeln”!

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