Sommerfest voller Attraktionen

Verfasst am: 2026-08-24  •  Autor: Ferdi Seidelt  •  Fotos: Ferdi Seidelt

Sommerfest voller Attraktionen Sommerfest voller Attraktionen Sommerfest voller Attraktionen

Am Samstag, 5. September 2026, ab 15 Uhr lädt der Runde Tisch Rumeln-Kaldenhausen zu seinem inzwischen 26. Sommerfest ein. Treffpunkt für einen fröhlichen und geselligen Nachmittag ist erneut das weitläufige, wunderschön durchgrünte Gelände der Gartenprofis Moldenhauer am Sittardweg 17 in Rumeln.
Die RuKa-ner sowie ihre Nachbarn, Freunde und Bekannten dürfen sich auf ein Sommerfest freuen, das einmal mehr die besondere Vielfalt und das starke Miteinander in Rumeln-Kaldenhausen sichtbar macht.
Für einen genussvollen Start sorgt ab 15 Uhr der AEG-Abi-Jahrgang mit seiner liebevoll zusammengestellten Kaffee-und-Kuchen-Tafel. Gleichzeitig öffnet auf dem überdachten „Marktplatz“ eine bunte Schau lokaler Einrichtungen, Vereine und engagierter Menschen ihre Stände.
Das Bienenmuseum stellt seinen überregional geschätzten Einsatz für die faszinierende Welt der Hautflügler vor, während „Naturbau Niederrhein“ von Manfred Blechschmidt Einblicke in die Welt natürlicher Baumaterialien gibt. Iris Blanke präsentiert ihren Direktvertrieb von JEMAKO-Reinigungsprodukten, der Männer- und Frauenchor Rumeln macht Lust auf seine musikalischen Aktivitäten und auf das große 150-jährige Jubiläum im kommenden Jahr.
Der Bauverein Rheinhausen zeigt, wie vielfältig er mit seinen bestehenden und geplanten Wohnungen zum Stadtteil gehört. Die Apotheke Am Geistfeld steht für ihre bewährte und wertschätzende Vielfalt, der Tennisclub Rumeln-Kaldenhausen informiert über seine bewährten und neuen Sportangebote und der Sozialverband VdK über seine vielfältigen Dienstleistungen. Auch die katholische Gemeinde St. Matthias ist mit dabei und unterstreicht damit die wichtige pastorale Arbeit für Rumeln-Kaldenhausen.
Natürlich kommen auch die Kinder nicht zu kurz. Eine Hüpfburg und der Fußball-Dart des FC Rumeln-Kaldenhausen sorgen für Bewegung, Spaß und jede Menge gute Laune.
Und auch kulinarisch bleiben keine Wünsche offen. Von Beginn an ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Petra Müller-Mehrholz mit ihrem Fischwagen und das Team um Lothar Möbius mit seinen kultigen Spezialitäten gehören längst zu den liebgewonnenen Institutionen des Sommerfestes. Die vom Kolo-Team betreuten Bierstände und das von Manni Blechschmidt kundig zusammengestellte Weinangebot runden das kulinarische Angebot ab.
Um 18 Uhr schließen Kuchentafel, Marktplatz und Kinderprogramm – doch für die Erwachsenen geht das Fest dann erst richtig in die nächste Runde. In der „großen Halle“ steigt die große Sommerparty. Mit DJ Mühle ist dabei ein Garant für beste Musik, ausgelassene Stimmung und einen rundum gelungenen Abend am Start.
So verbindet das Sommerfest auch in seiner 26. Auflage all das, was Rumeln-Kaldenhausen auszeichnet: Engagement, Gemeinschaft, Vielfalt, gute Nachbarschaft und jede Menge Freude am gemeinsamen Feiern.

Zu unseren Bildern (zum Vergrößern bitte anklicken):
1 – Eine Hüpfburg, die Ball-Dart-Wand und an den Ständen des Marktplatzes – auch die Kinder haben beim Sommerfest des Runden Tisches ihren Spaß. Foto: Ferdi Seidelt
2 – Der Stand des Bienenmuseums ist immer umlagert. Das Thema liegt im Trend der Zeit, dazu kommt noch die Faszination der verschiedenen Hautflügler. Foto: Ferdi Seidelt
3 – Mann und Frau treffen sich - rechts Blickfang-Chefin Susanne Ritzinger, hinten mitte Runder Tisch-Chef Ferdi Seidelt, links seine Stellvertreterin Melanie Moldenhauer. Foto: RT-Archiv
4 – Wenn es dunkel wird zeigt sich der Zauber des Sommerfestes. Die durchgrünte Umgebung, die farbenfrohe Illuminierung und das Hin und Her der Party bilden einen emotionalen Cocktail. Foto: Ferdi Seidelt

Sommerfest voller Attraktionen

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Pfarrei St. Marien Rumeln erfindet sich neu

Verfasst am: 2026-07-19  •  Autor: Ferdi Seidelt  •  Fotos: Pfarrei St. Matthias, Ferdi Seidelt

Pfarrei St. Marien Rumeln erfindet sich neu Pfarrei St. Marien Rumeln erfindet sich neu Pfarrei St. Marien Rumeln erfindet sich neu

Mit Freude, Dankbarkeit und großer Würde feiert St. Marien Rumeln die Einweihung seines neuen Gemeindezentrums. So titelt das Sonntagsblatt und führt aus: Noch sind nicht alle Räume vollständig eingerichtet, und auch im Außenbereich warten einige Arbeiten auf ihre Fertigstellung. Doch an diesem Tag spielte das nur eine untergeordnete Rolle. Die Katholische Pfarrgemeinde St. Matthias/St. Marien zelebrierte in einer bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche die Einweihung ihres neuen Gemeindezentrums, des Verwaltungsgebäudes sowie der sanierten und erweiterten Kindertagesstätte – ein Fest voller Freude, Dankbarkeit und sichtbarer Erleichterung nach Jahren intensiver Arbeit.
Denn hinter dem Bauprojekt liegt ein Kraftakt, wie ihn eine Kirchengemeinde nur selten bewältigen muss. Nahezu fünf Millionen Euro wurden investiert, zahllose Entscheidungen getroffen, Herausforderungen gemeistert und unzählige Stunden ehrenamtlicher Arbeit geleistet. Dass dieser Weg nun mit einer würdevollen Feier seinen vorläufigen Höhepunkt fand, erfüllte viele Gemeindemitglieder mit Stolz.
Bereits der Gottesdienst spiegelte diese besondere Stimmung wider. Pastoralreferentin Christiane Kreienkamp gestaltete gemeinsam mit den Kindern der Kindertagesstätte einen liebevollen und bewegenden Wortgottesdienst, der viele Besucher tief berührte. Die anschließende Eucharistiefeier wurde von Pater Jestin Perikilakkattu in ruhiger und würdevoller Weise zelebriert und verlieh dem Fest seinen geistlichen Mittelpunkt.
Im Anschluss versammelten sich die zahlreichen Gäste im Innenhof zum offiziellen Festakt. Frank Brockof, stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstandes, erinnerte an die ersten Ideen für das inzwischen nahezu fünf Millionen Euro umfassende Bauprojekt. In seiner Ansprache würdigte er den außergewöhnlichen Einsatz aller Beteiligten. Sein Dank galt den Planern, Architekten, Handwerkern, Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen und den vielen Menschen, die das Projekt mit Tatkraft, Geduld und Vertrauen begleitet haben. Ohne dieses beeindruckende Miteinander wäre ein Vorhaben dieser Größenordnung nicht zu verwirklichen gewesen.

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Bevor Bezirksbürgermeisterin Elisabeth Liß das symbolische Band durchschnitt und damit die neuen Gebäude offiziell ihrer Bestimmung übergab, schlug ihr Stellvertreter Ferdi Seidelt den Bogen in die Geschichte der Gemeinde.

Diese begann mit den tiefgreifenden Veränderungen, die der Bergbau in Rumeln-Kaldenhausen zwischen 1937 und 1973 auslöste. Hinzu kamen der Zuzug zahlreicher Flüchtlinge und Vertriebener sowie die neuen Krupp- und Thyssen-Siedlungen. Immer mehr katholische Familien fanden hier eine neue Heimat. Die Gottesdienste der Kaldenhausener Pfarrer Bernhard Werschmann und später Anton Janssen wurden zwar gerne besucht, doch der Weg zur Kirche war für viele Gläubige weit.

So entstand 1966 zunächst ein Provisorium: Im Anbau der katholischen Marienfeldschule wurde sonntags die Heilige Messe gefeiert. Gleichzeitig reifte längst der Plan für ein eigenes Gotteshaus. Bereits damals hingen dort die Bauzeichnungen für die Kirche gegenüber der sogenannten „Z-Kurve“ am Hülsenhof. Ebenso früh stand der Name fest: St. Marien – in Erinnerung an das ehemalige Franziskanerinnenkloster Marienfelde, das hier zwischen 1472 und 1803 bestand.

Mit der Gründung eines Kirchbauvereins nahm das Vorhaben Gestalt an. Genehmigt wurde schließlich ein umfangreiches Bauprogramm mit Kirche, Turm, Pfarrhaus, Kindergarten, Jugend- und Pfarrheim sowie einer Küster- beziehungsweise Hausmeisterwohnung. Im Oktober 1966 erfolgte der erste Spatenstich für die Kirche. Das Gotteshaus mit seinem markanten, 33 Meter hohen Turm konnte bereits 1968 eingeweiht werden. Es folgten das Pfarrhaus, der Kindergarten und später das Pfarrheim. 1974 wurde St. Marien eigenständige Pfarrei. Seit 2015 gehört die Gemeinde zur Pfarrei St. Matthias, seit diesem Jahr ist sie Teil des Pastoralen Raums.

Fünf Geistliche haben das Leben der Gemeinde in den vergangenen Jahrzehnten entscheidend geprägt. Kaplan Gregor Dycker leitete gemeinsam mit St. Klara-Pfarrer Anton Janssen die junge Gemeinde bis August 1970. Es folgten Pastor Franz-Josef Hachmöller und ab Oktober 1973 Pfarrer Helmut Golombek, der die Erhebung von St. Marien zur eigenständigen Pfarrei miterlebte und die Gemeinde über 26 Jahre hinweg begleitete. Im Jahr 2000 übernahm Pfarrer Rainer Hermes die Leitung, bevor 2007 Pfarrer Andreas König sein Nachfolger wurde.

Mit der Einweihung der neuen Gebäude schließt sich ein bedeutendes Kapitel der Geschichte von St. Marien – und zugleich beginnt ein neues. Auch wenn noch nicht jeder Raum eingerichtet ist und im Außenbereich weiterhin gearbeitet wird, ist eines bereits sichtbar geworden: Die Gemeinde hat gemeinsam Außergewöhnliches geleistet. Das neue Zentrum ist weit mehr als ein Gebäude-Ensemble. Es ist Ausdruck eines lebendigen Gemeindelebens, eines starken Zusammenhalts und eines zuversichtlichen Blicks in die Zukunft.

Zu den Bildern (zum Vergrößern bitte anklicken):

(1) Pastoralreferentin Christiane Kreienkamp bereichert den Festakt mit einem liebevollen und kindgerechten Wortgottesdienst. Foto: Pfarrei St. Matthias
(2) Frank Brockof, stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstandes, dankt den Beteiligten für das gezeigte Herzblut. Foto: Pfarrei St. Marien
(3) Stellvertretender Bezirksbürgermeister Ferdi Seidelt ordnet in seiner Festrede die baulichen Projekte als Meilenstein ein. Foto: Pfarrei St. Matthias
(4) Bezirksbürgermeisterin Elisabeth Liß durchschneidet gekonnt das Band – St. Matthias/St. Marien auf dem Weg in die Zukunft. Foto: Pfarrei St. Matthias
(5) Kindergarten-Leiterin Susanne Sonnenwald (links) und ihre rechte Hand Susanne Brix bei der Bilderbuchbetrachtung. Foto: Ferdi Seidelt

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