Premiere - die Senioren-Generationen-Bank

Verfasst am: 2022-06-03  •  Autor: Ferdi Seidelt  •  Fotos: Rüdiger Bechhaus

Premiere - die Senioren-Generationen-BankPremiere - die Senioren-Generationen-Bank

Es gibt Sitzmöglichkeiten wie Sand am Meer. Sie sind tiefer oder auch höher, haben plane oder nach hinten abfallende Sitzflächen, keine, schräge oder gerade Rückenlehnen. Seniorenbänke sind nichts anderes als Parkbänke mit angepasster Sitzgeometrie, die Menschen mit Bewegungseinschränkungen – egal ob alter- oder verletzungsbedingt - eine Erleichterung beim Sitzen und Aufstehen ermöglichen.
Eine Fortentwicklung ist die 3-Personen-Bank, die in der Mitte die Sitzfläche weglässt, zum Beispiel für einen Rollstuhl. Das wäre dann die barrierefreie Variante! Da bei einer solchen Konstruktion auch ein Kinderwagen in der Mitte denkbar ist, links die Mama, rechts die Freundin, ist für dieses zeitgemäße Stadtmobiliar auch der Begriff „Generationenbank“ im Umlauf.
Eine solche Bank, die erste in Duisburg, steht nun an der Friedhofallee, Höhe Düsseldorfer Straße. Und das kommt so. Die Bewohner des Altenpflegeheims „Rumelner Rathaus“ besuchen gerne den Wochenmarkt. Zu Fuß, mit Rollator oder Rollstuhl, immer mit Begleitung. Der Weg ist ungefähr 600 m lang. Ungefähr auf halber Strecke heißt es Pause machen. Schön wäre eine Bank.
Sogleich wird Ferdi Seidelt angesprochen, der seit 43 Jahren als Bezirksvertreter den Stadtteil im Rathaus Rheinhausen vertritt, gleichzeitig seit 24 Jahren dem „Runden Tisch Rumeln-Kaldenhausen“ vorsteht. Sein Antrag, eine Seniorenbank aus Mitteln zur Pflege des Ortsbildes anzuschaffen, wird dankbar aufgenommen und von Bezirksbürgermeisterin Elisabeth Liß, selbst langjährige Leiterin des Bergheimer Bodelschwingh-Aktenheimes, veredelt. Die besondere Form der Senioren- beziehungsweise Generationenbank soll es schon sein. Gesagt, getan, aufgestellt.
Die Erstlingsbank wird nicht lange exklusiv sein. Der Runde Tisch plant für den „Auslauf“ der Senioren des Malteserstifts Veronika-Haus eine diesbezügliche Bank im Sittard. Familie Moldenhauer stellt Ecke Mühlenweg/Kirschenallee ein Fleckchen Land zur Verfügung. Kleine Schritte für eine seniorengerechte Stadt!

Zu unseren Fotos (zum Vergrößern bitte anklicken):
Beim „Probesitzen“ für den Fotografen zu sehen sind links Heimleiter Lars Fruth, mitte Isolde Häbel, rechts Betreuerin Sarah Kirdorf, dahinter rahmen die GroKo-Fraktionschefs Ferdi Seidelt (links auf dem Foto) und Mehmet Aslan die Bezirksbürgermeisterin ein, ganz rechts beobachtet Heimbeiratsvorsitzende Ursula Faßbender das Geschehen.


Rumeln-Kaldenhausen - Gruß aus der Spraydose

Verfasst am: 2022-05-06  •  Autor: Reinhold Urban  •  Fotos: Ferdi Seidelt

Rumeln-Kaldenhausen - Gruß aus der SpraydoseRumeln-Kaldenhausen - Gruß aus der SpraydoseRumeln-Kaldenhausen - Gruß aus der Spraydose

Rumeln-Kaldenhausen und sein „Runder Tisch“ sind immer für eine Überraschung gut. Da wird das Wappen „aus der Versenkung geholt“, ein Bergbau-Museum auf die Wiese gezaubert und ein überdimensionaler Albert Einstein an die Wand der gleichnamigen Bildungseinrichtung gesprayt. Letzteres ist ein Werk von Graffiti-Star Marten Dalimot, doch an dieser Stelle wird ein anderer Könner der Szene gefeiert: Der regional und national gefragte „Mr. Graffiti“ alias Mark Roberz hat wieder ganze Arbeit geleistet. Nach seinem Rumeln-Kaldenhausen-Erstling an der Beethovenstraße – hier wird Ecke Bonertstraße am Rundgebäude der WBD anlässlich seines 250. Geburtstags der geniale Ludwig van Beethoven gewürdigt – macht sich der in Rumeln wohnende Experte an eine schneeweiß gestrichene und 60 qm große Mauer an der Moerser Straße, im Eingangsbereich der liebenswerten Ortschaft.
Und das kam so: Markus Kellmann wohnt in der Bonerthof-Siedlung, sein Garten wird Richtung Moerser Straße durch eine mannshohe Mauer abgeschirmt. Und was ein echter Grundbesitzer ist, der achtet auf eine schicke Einfriedung. Kaum ist die Steinwand von außen geweißt, klingelt bei Mark Roberz das Telefon. Kernaussage: Erfreuen wir die Gäste, Freunde und Einwohner von Rumeln-Kaldenhausen auf nicht alltägliche Weise. Und wo etwas in Rumeln-Kaldenhausen in Bewegung ist, dürfen Ferdi Seidelt und seine umfangreiche Ortsverbundenheit nicht fehlen. Der Vorstand des mitgliederstarken „Runden Tisches“ ist sogleich mit von der Partie – es kann losgehen.
„Ideen braucht die Wand“ ist das Motto von „Mr. Graffiti“, der alsbald die Aufgabe hat, eine 30 Meter lange Mauer in die Rumeln-Kaldenhausener Farben blau, schwarz und silber/weiß zu tauchen. Motive sind, klar doch, das Wappen, ein Rumelner und ein Kaldenhausener Wahrzeichen (Bahnhof und Schule Am Kreuz), dazu die Schriftzüge „Rumeln-Kaldenhausen“ und „Herzlich willkommen!“ sowie die Logos der Hauptsponsoren „Runder Tisch“ und „Mr. Graffiti“.
Bleibt zu berichten, dass Mark Roberz unterdessen die Konzertmuschel im Volkspark Rheinhausen, die Sichtwand im Bürgerservice am Körnerplatz und das sehr intensive „Frieden für die Ukraine“-Bild gefertigt hat. Und jetzt die Mauer an der Moerser Straße. Hier wie da Applaus pur. Ein Könner halt.

Zu unseren Bildern (zum Vergrößern bitte anklicken):
1 – Mark Roberz (Mr. Graffiti) und Melanie Moldenhauer (2. Vorsitzende Runder Tisch) inspizieren das spektakuläre Werk (Foto Ferdi Seidelt).
2 – Das Wappen, eine Teilansicht des historischen Bahnhofs Rumeln - eine gelungene Komposition in nur drei Farben (Foto Ferdi Seidelt).
3 – Ein gutes Stück Kaldenhausener Geschichte ist die ehemalige Schule Am Kreuz, heute ist hier ein Kindergarten untergebracht (Foto Ferdi Seidelt).
4 – Rumeln-Kaldenhausen begrüßt an der Moerser Straße durch den Runden Tisch seine Gäste, Freunde und Einwohner (Foto Ferdi Seidelt).

Rumeln-Kaldenhausen - Gruß aus der Spraydose

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