„Küchen Berger ein Gewinn für den Ort“

Verfasst am: 2021-09-05  •  Autor: Ferdi Seidelt  •  Fotos: Ferdi Seidelt

„Küchen Berger ein Gewinn für den Ort“

Die über Jahrzehnte erworbenen Bestandskunden und insbesondere Rumeln-Kaldenhausen und Umgebung vernehmen es gerne: Küchen Berger ist jetzt im Fachleute-Zentrum Düsseldorfer Straße 141 zu finden. „Für Rumeln-Kaldenhausen schließt sich nicht nur eine Lücke, Elektro-Küchen-Browarzyk machte ja 2013 dicht, sondern gewinnt mit dem renommierten Unternehmen Berger ein Geschäfte-Juwel hinzu“, begrüßt Runder Tisch-Vorsitzender Ferdi Seidelt sein jüngstes Mitglied.
1958 eröffnete Otto Wedlich in der Ringstraße in Kapellen ein Küchen-Fachgeschäft, wenig später führte Schwiegersohn Josef Berger den Betrieb und schuf Zug um Zug drei Läden Wand-an-Wand: Haushaltswaren, Küchenstudio, Elektro-Großgeräte. Nachdem Sohn Jochen und dessen Gattin Ramona die Trilogie noch mehr zu einer unverzichtbaren Adresse geformt hatten, kam im August 2015 der Keulenschlag: Kündigung durch den Vermieter „wegen anderer baulicher Zielsetzungen“. Die Bergers taten alles, um in Kapellen zu bleiben, doch die kommunale Wirtschaftsförderung wollte nicht funktionieren. Letztendlich meldete sich 2020 Freund und Malermeister Hans-Peter Bongartz, begeisterte die Experten für Küche, Kochen, Servieren für das Ladenlokal in Kaldenhausen.
Als Mitglied des „Küchenrings“ erfüllt Berger die hohen Anforderungen in Beratung, Ausführung und in den außergewöhnlichen Serviceleistungen. Der Erstbesuch beim Kunden, das differenzierte Aufmaß, die 3 D-Küchenplanung, die Geräteberatung und die Küchenmontage bis hin zum persönlichen Einbau zum Beispiel einer Granit-Arbeitsplatte - Berger sorgt für eine Rund-um-Betreuung. Und es gibt noch mehr all-in: Muss ein Fliesenleger, Elektriker oder Klempner eingesetzt werden, erstellt Berger die entsprechenden Pläne.
Gute Qualität, fachliches Know-How und Ideenreichtum sind also die Markenzeichen von Küchen Berger. Auch wichtig: Wie in Kapellen gibt es einen Elektrofachhandel, wo vornehmlich die „weiße Ware“, mithin im Großen Elektroherd, Gefrierschrank und -truhe, Kühlschrank, Geschirrspüler, Waschmaschine und -trockner sowie im Kleinen zum Beispiel Kaffeemaschine und Rührgerät mit allen Serviceleistungen angeboten werden.

Zu unserem Bild:
1 – Wieder ein Meilenstein für das Fachleute-Zentrum Kaldenhausen (von links): Malermeister und Vermieter Hans-Peter Bongartz und Sabine Bongartz (Raumwerk) begrüßen Senior-Chef Josef Berger sowie die Eheleute Ramona Berger und Jochen Berger (Foto: Ferdi Seidelt).


Hochwasser: Rumeln hilft Familie konkret

Verfasst am: 2021-08-13  

Hochwasser: Rumeln hilft Familie konkretHochwasser: Rumeln hilft Familie konkretHochwasser: Rumeln hilft Familie konkret

Odendorf ist ein beschauliches Dorf in der Gemeinde Swisttal im Rhein-Sieg-Kreis im Süden Nordrhein-Westfalens. Hier leben etwa 4000 Einwohner bislang mit dem Superlativ, klimatisch das regenärmste Gebiet des Rheinlandes zu sein. Die Römer schätzten die Region wegen der günstigen Bodenverhältnisse als Agrarland, heute sind Odendorf und Umgebung ein Teil des Naturparks Rheinland. An und für sich ein idyllischer, wenig aufregender Alltag, bis Mitte Juli der große Regen kommt!
Bereits Wochen zuvor sind die Talsperren randvoll und die Böden so durchnässt, dass sie kein Wasser mehr aufnehmen können. Am 14. Juli, ein Mittwoch, wird der Regen immer heftiger, die Meterologen sagen dazu Starkregen. Gullys und Kanäle laufen über, der kleine Ortsbach hat sich in ein gefährliches, reißendes Gewässer verwandelt, Autos treiben in überfluteten Straßen, die Wassermassen fluten die Häuser, die Familien flüchten in die Obergeschosse, dann auf die Dächer. Unten schwimmen Möbel und Elektrogeräte gegen die Wände, der Strom fällt aus. Gebete werden gesprochen, Todesangst.
Am nächsten Tag wird das Ausmaß der Katastrophe deutlich: alles kaputt, etliche Menschen sind tot. Eine Familie, Papa (44), Mama (39) und drei Kinder (14, 13,11), kommt mit dem Leben davon, informiert die in Moers-Kapellen lebenden Großeltern und die in Rumeln wohnende Schwester (der Mama) beziehungsweise Tante (der Kinder). Schnell spricht sich herum, was nur 100 km weiter Dramatisches geschehen ist, abends sind die Nachrichtensender mit Reportagen randvoll. Und ebenso umgehend überlegen einige Selbstständige aus der Rumelner Dorfstraße, wie sie genau dieser Familie helfen können: Seit einiger Zeit stehen unter anderem bei Stahlkind, Peerebooms, Copenhagen lab, Glüxbox, Klatt Reisen und beim Zahnarzt Wiedemann Spendendosen, deren Erträge regelmäßig auf ein Treuhänderkonto bei der Volksbank eingezahlt werden.
Mittlerweile ist „Hochwasser“ aus den Schlagzeilen verschwunden. Die spektakulären Dinge sind erzählt, die Langzeitfolgen der traumatisierten Menschen kein Stoff für eine Reportage. Wie geht es der Familie? Der Mann ist vor Ort, räumt auf, tut alles, kämpft, ein Raum des Hauses ist für ihn noch bewohnbar. Die Frau und die Kinder sind bei der Schwester in Rumeln untergekommen, versuchen das Erlebte zu verarbeiten.
Janine Peerebooms für die Helfer-Initiative: „Unsere Aktion ist unverzichtbar, denn die staatlichen Hilfen werden nicht alles heilen und finanzieren können, was die Wassermassen der Familie genommen haben. Wir achten penibel darauf, dass jeder Euro die Familie erreicht. So kann sie die schweren Wochen und Monate nach den traumatischen Ereignissen ein wenig besser überstehen.“

Zu unseren Bildern (zum Vergrößern bitte anklicken):
Ein Bild zeigt Odendorf eine Woche nach der Katastrophe, zwei weitere Aufnahmen verdeutlichen, was die Fluten in den Wohnstuben angerichtet haben.



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