Der Runde Tisch hat wieder ganz viel vor!

Verfasst am: 2019-03-30  •  Autor: Ferdi Seidelt, Wochenanzeiger  •  Fotos: Ferdi Seidelt

Der Runde Tisch hat wieder ganz viel vor!Der Runde Tisch hat wieder ganz viel vor!Der Runde Tisch hat wieder ganz viel vor!

Mit vielen Aktivitäten wird auch in diesem Jahr der Verein der Händler, Handwerker, Dienstleister, Vereine, Verbände und Kirchengemeinden die Menschen ansprechen. Doch zuerst stand eine liebe Pflichtveranstaltung an. Rund 50 Mitglieder versammelten sich im TVK-Heim, um den „Runden Tisch Rumeln-Kaldenhausen“ im Rahmen der vorgeschriebenen Haupt­ver­sammlung in die nächste Amtszeit zu schicken.
Zuvor fasste Vorsitzender Ferdi Seidelt die letzten zwölf Monate in Worte. Erstaunlich die Mitgliederentwicklung der Vereinigung der Händler, Handwerker, Ärzte, Apotheker, Dienstleister, Vereine und Kirchengemeinden: Vier Betriebe schieden wegen Geschäfts­aufgabe und Wegzug aus, zwölf neue Unternehmen und zwei Vereine vergrößern die aktuelle Liste auf 142 Mitglieder, Höchststand.
Clou war der Bau der beiden Bergbau-Mini-Museen in Rumeln-Kaldenhausen und Bergheim sowie die Steinkohle-Festwoche, eine Aktion, die auf überregionales Interesse stieß. Und wo der „Tisch“ schon einmal die Ortsgrenzen „übersah“, tat er das auch mit der Weihnachtsbeleuchtung – in Rumeln-Kal­den­hausen leuchteten 41 Sterne, in Hochemmerich 25.
Im Rahmen verschiedener Veranstaltungen gab es acht Live-Angebote. Bei den vom „Tisch“ geförderten Hofkonzerten musizierten das „Acoustic Fun Orchestra“ und das Duo „Feliz“, beim Sommerfest feierte die Kult-Formation „Teddy Technik & Effekthascher + Steiler Zahn Verein offiziell“ 40 Jahre Band-Geschichte, bei den Steinkohle-Terminen waren aktiv das „Rheinpreussen-Orchester“ und der „Knappenchor Rheinland“. Den Weihnachtsmarkt schmückten die Irish-Folk-Formation „Fragile Matt“, die niederländische Joekskapel „Göt Net“ und die Dixieland-Formation „Hardy's Jazzband“.
Der Runde Tisch zeigte sich solidarisch mit dem Anliegen der BI Cölve-Brücke und konzipierte beziehungsweise finanzierte die Materialien für die Aufkleber- und Unterschriftenaktion. Die aktive Öffentlichkeitsarbeit verzeichnete in Print und Online neue Höchstwerte. In diesem Jahr wird der Verein wieder 90 Seiten starke Bücher mit Mitglieder-Portraits und vielen Orts-Informationen in 10.000 Briefkästen in Rumeln-Kaldenhausen und Umgebung stecken.
Für 2019 sind das 21. Sommerfest und den 20. Weihnachtsmarkt unverzichtbare Highlights. Flammneu im Portfolio der Gemeinschaft ist das 1. Seefest, welches auf der Wasserski-Anlage von Michael König am 6. und 7. Juli Premiere feiert. Mit von der Partie sind alle Wasser-affinen Vereine, dazu gibt es Delikatessen aus Meer und See. Weiter geht es mit dem Open-Air-Ortsmuseum auf der Wiese vor dem ehemaligen Rathaus, wo nach dem Wappen und dem Bergbau nunmehr die Bauern mit einem spektakulären Hingucker gewürdigt werden. Drei Hofkonzerte (13. Juli, 3. und 24. August), zwei Heimatabende und etliche Tanzkurse im und am Rumelner Kulturspielhaus sowie ein Benefiz-Swing-Konzert in Kooperation von Hans-Peter Bongartz und Gemeinde St. Klara (29. November) runden den umfangreichen Aktionskalender ab.
Gewählt wurde auch. Gründer und Vorsitzender Ferdi Seidelt wurde einmütig in seine elfte Amtszeit gewählt, ihm zur Seite stehen Melanie Moldenhauer (2. Vorsitzende), Angelika Mausolff (Finanzen), Daniel Stöpke (Schriftleitung) und Matthias Bähner (Öffentlichkeitsarbeit). Den Beirat bilden Manfred Blechschmidt, Gerhild Diamant, Arnd Grotstollen, Hendrik Johann, Michael König und Barbara Werner.

Bildbeschreibungen (zum Vergrößern bitte anklicken):
1 – Rund 1000 Arbeitsstunden und 40.000 Euro an Geld- und Sachspenden waren vonnöten, um die beiden wohl einzigartigen Bergbau-Mini-Museen zu realisieren.
2 – Smalltalk beim Sommerfest mit (vl) Tim Pügner (Kulturspielhaus), Züleyha Mau (Mal-Schule), Barbara Werner (Tanzkurs) und Manfred Blechschmidt (Naturbau).
3 – Beim Seefest an der Tegge werden Wasser-affine Vereine präsent sein – da dürfen die Fisch-Profis Petra Müller-Mehrholz und Nicole Mehrholz nicht fehlen.
4 – Der Weihnachtsmarkt litt zwar durch unwirtliches Wetter, brillierte aber durch seine Live-Musik, hier Hardy's Jazzband aus Gelsenkirchen mit bestem Dixieland.

Die Ruka'ner - die Familiären unter den Fans

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Wasserschutzgebiet – Schildbendweg – Aubruchkanal

Verfasst am: 2019-03-11  •  Autor: Ferdi Seidelt  •  Fotos: Ferdi Seidelt

Wasserschutzgebiet – Schildbendweg – AubruchkanalWasserschutzgebiet – Schildbendweg – Aubruchkanal

Weg mit dem Wasserschutzgebiet! Bauen am Schildbendweg? Naturschutz entlang des Aubruchkanals! Themen, die nun in einer Sitzung der ganz besonderen Art zur Sprache kamen. Im Rathaus Rheinhausen trafen sich die Volksvertreter aus Bergheim, Hochemmerich, Friemersheim und Rumeln-Kaldenhausen, um im Rahmen einer Sondersitzung „schwere Kost“ zu bekakeln. Besprochen wurden Planvorgaben mit all ihren Aspekten. Was da so ominös da­her­kommt, ist für Rumeln-Kaldenhausen jedoch alles andere als uninteressant.
Diskutiert wurde der neue „Regionalplan Ruhr“ (RPR). Der ist zuerst einmal nichts anderes als die Addition von den fünf Gebietsentwicklungsplänen, die das Ruhr­gebiet insgesamt skizzieren und die Räume ordnen. Der RPR nimmt eine vermittelnde Stellung zwischen ge­samt­staat­licher Planung (Landesentwicklung) und kommunaler Gemeindeformung ein. Ein Gebiets­ent­wicklungsplan ist die Klammer für mehrere Städte, die wiederum Flächennutzungspläne (FNP) produzieren. Aus diesen schließlich entwickeln die Kommunen konkrete Bebauungspläne. Soweit zum Regionalplan!
Wenn sich nun das örtliche Handeln am Flächennutzungsplan und dieser sich wiederum am Gebietsentwicklungsplan orientiert, ist darauf zu achten, dass „da oben“ nicht etwas festgeschrieben ist, was dann „da unten“ nicht gewollt wird. Oder auch nicht oder vielleicht doch...
Beispiel Wasserschutzgebiet Duisburg-Rumeln. Der Regionalplan listet es nach wie vor, legt es aber nunmehr in den „Kreis Wesel“. Wie das? Warum gibt es das Wasserschutzgebiet immer noch, wo doch seit Jahr und Tag in Rumeln kein Trinkwasser mehr gefördert wird, die Menschen in diesem Gebiet aber nach wie vor mit erhöhten Kosten und Auflagen zu kämpfen haben? Was soll das, wo doch ein Moerser Gewerbebetrieb die Anlage an der Bonertstraße lediglich als Brauchwasser-Pumpe nutzen darf? Warum „Kreis Wesel“? Wie dem auch sei, die zum x-ten Mal vorgetragene Forderung der Bezirksvertreter in Richtung Ruhr-Plan: „Das Wasserschutzgebiet Rumeln ist, da es nicht mehr der öffentlichen Trinkwasserversorgung dient, aus den Festlegungen des Plans zu streichen.“ Am Rande: Das Planfeststellungsverfahren zur Aufhebung des Wasserschutzgebietes läuft und läuft..
Im Visier auch der Bereich zwischen Bonertstraße und Schildbendweg, hinter den Terrassenhäusern! Hier soll kein „allgemeiner Siedlungsbereich“ möglich sein, sondern ausschließlich „allgemeiner Freiraum- und Agrarbereich“. Die Stadtentwicklungsstrategie „Duisburg 2027“ schlägt vor, dass die Fläche nicht bebaut wird. Dieser Wille wird im neuen, noch zu beschließenden Flächennutzungsplan Duisburg bald amtlichen, offiziellen Charakter bekommen. Folgerichtig betreibt die Kommune diese Sichtweise auch „eine Etage höher“, um jede Bau-Begehrlichkeit im Keim zu ersticken.
Themenwechsel! Was die Kaldenhausener seit Jahr und Tag als ihre „grüne Lunge“ wertschätzen, wird von der Stadt gegenüber dem Regionalplan nun noch einmal betont. Sie will einen spannenden Landstreifen in seiner Ursprünglichkeit definitiv geschützt sehen. Die zusammenhängende Grünstrecke beginnt am TVK, dann entlang des Westrichs, über die Giesenfeldstraße hinaus entlang des Akazienweges, immer dem Aubruchkanal nach bis zur Kapellener Straße. Dort geht das florale Band, das Kaldenhausen natürlich in zwei Siedlungsbereiche teilt, nahtlos in den landschaftlich wertvollen Bereich entlang des Aubruchsgrabens über, den Aubruchkanal stets an der Seite.
Das Wasser des Aubruchkanals, am Elfrather See „entsprungen“, bewegt sich bis zur Pumpstation an der Kapellener Straße. Hinter diesem Gebäude ist die Fließrichtung genau andersherum. Deshalb drängt die Station das Wasser gegen seinen natürlichen Lauf Richtung Grotepas-Hof, von dort geht es weiter zum auf Rumelner Gebiet liegenden Naturschutzgebiet „Schwafheimer Bruchkendel“, dann bis in und durch das Bettenkamper Meer, um schlussendlich in der Nähe der Aumühle vom Moerskanal vereinnahmt zu werden. In allen Abschnitten des bewegten Bachs gibt es Flora und Fauna-Spektakel pur. Das ist denn auch der Grund, warum Politik und Verwaltung die Rinne und ihre Gestade unbedingt geschützt haben wollen…

Zu unseren Bildern (zum Vergrößern bitte anklicken):
1 – Freiraum und Agrarbereich! Das Feld hinter den Terrassenhäusern soll die Grünfläche weiter westlich und jenseits des Schildbendweges ergänzen (Foto Ferdi Seidelt).
2 – Traumhaft! Der Verlauf des Aubruchkanals und seine Ufer sind besonders wertvolle Landschaftsbestandsteile und zudem eine „grüne Lunge“ (Foto Ferdi Seidelt).



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